In jüngster Zeit wird zunehmend über die Belastung der Bürger durch elektromagnetische Strahlung berichtet. Während noch vor einigen Jahren dabei das Hauptaugenmerk auf Handymasten lag, haben mittlerweile Messungen in Wohnräumen ergeben, dass dort die größte Belastung von Schnurlostelefonen (Funktelefonen) nach dem sogenannten DECT-Standard ausgeht. Die Basisstationen dieser Funktelefone strahlen gemäß dem DECT-Standard rund um die Uhr und zum Teil mit einer Leistung bis an die gesetzlich höchstzulässige Obergrenze. Zwar gibt es seit einigen Jahren auch DECT-Telefone, welche die Strahlung reduzieren (ECO-Label), jedoch erfolgt dies oft nur unter Bedingungen, die mitunter im Alltag gar nicht gegeben sind. Und selbst wenn Hersteller angeben, dass ihr Telefon überhaupt nicht strahlt, welcher Privatverbraucher kann schon kontrollieren, wann und ob die Strahlung der Basisstation in der jeweiligen Situation tatsächlich reduziert wird? Ihm blieb bisher nur übrig, den Versprechen der Hersteller zu vertrauen.
Ein Physiker aus Garching bei München hatte nun die rettende Idee, die so simpel ist, dass man sich fragt, warum nicht schon früher jemand darauf gekommen ist. Er entwickelte ein kleines, elektronisches Gerät, das zwischen Telefonanschluss und Basisstation gesteckt wird. Zusätzlich erhält die Basisstation ihre Stromversorgung über dieses Gerät. Das Gerät schaltet nun einfach die Stromversorgung für die Basisstation aus, solange nicht telefoniert wird. Erhält die Basisstation keinen Strom, dann kann Sie auch nicht strahlen. Und das ist nun keine Glaubensfrage, sondern für jedermann überprüfbare Realität. Sobald ein Anruf eingeht, schaltet das Gerät die Stromversorgung blitzschnell wieder ein und wenige Sekunden später kann das Telefonat wie gewohnt entgegen genommen werden. Für den Fall, dass man selber einen Anruf tätigen möchte, liegt dem Gerät ein kleiner Handsender bei, der etwas größer als ein Mantelknopf ist. Dieser wird per mitgeliefertem Klettklebeband einfach am Mobilteil befestigt. Zum Anrufen drückt man auf diesen Knopf, wodurch das Gerät ferngesteuert die Stromversorgung für die Basisstation einschaltet. Kurz darauf kann man wie gewohnt telefonieren. Selbstverständlich stellt der kurze Sendeimpuls des Handsenders keinerlei Strahlenrisiko dar, zumal er nur einen Bruchteil der Strahlungsleistung von DECT-Basisstationen besitzt und darüber hinaus lediglich ca. 25 Millisekunden (Tausendstel Sekunden) dauert.
Mithilfe dieses Gerätes ist es daher möglich, das gewohnte Telefon zu behalten, und trotzdem strahlungsfrei zu wohnen. Das dürfte insbesondere dann von Interesse sein, wenn das bestehende Telefon ein hochwertiges und damit teures Gerät ist und/oder man sich die Mühe sparen möchte, alle eingespeicherten Telefonnummern und Adressen auf ein anderes, vermeintlich strahlungsärmeres, übertragen zu müssen.
Neben seinem Haupteinsatzgebiet kann das Gerät auch noch für etliche weitere Zwecke verwendet werden, wie z.B. schwerhörige Menschen durch Lichtzeichen (Einschalten einer Lampe) auf einen eingehenden Anruf aufmerksam zu machen u.v.m.
Die Erfindung wurde zwischenzeitlich beim deutschen Patentamt in München angemeldet. Darüber hinaus überzeugte diese pfiffige Idee auch das bayerische Wirtschaftsministerium, das die Weiterentwicklung zum serienreifen Produkt durch Innovationsgelder förderte.
Das Gerät ist unter dem Namen “SmogDog” im Handel erhältlich. Einen Eindruck von dessen Einsatzgebiet, sowie weitere Informationen sind unter
www.smogdog.de
erhältlich. Auf dieser Internetpräsenz kann SmogDog auch bestellt werden (unter Menüpunkt “Shop”). Die Firma Merkur Elektronik GmbH in Baden-Baden (www.merkur-elektronik.de) hat die Lizenzrechte erworben und produziert und vertreibt SmogDog seit Frühjahr 2010. Die Produktion erfolgt ausschließlich in Deutschland und hilft damit inländische Arbeitsplätze zu sichern. SmogDog kostet inklusive einem Handsender und allen Anschlusskabeln 39,- Euro (inkl. MwSt.).
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.






